The End (013)

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Download all “The End (013)” files here (104 MB)

The recordings for this post were made last year. Since this is the last entry in the Green Capital Year, I wanted to visit the end of the Ruhr in Essen, on the border to Mülheim. Since the year started with with a post at the beginning on the border to Bochum, I thought it fits nicely.

As a special goodie, I recorded this time with the Lewitt SCT540 Subzero. The microphone is brand new on the market and the Austrian manufacturer, who kindly provided me with a model, promises to have produced the quietest mic, with a signal to noise ratio lower than that of the human ear over the entire frequency spectrum. Thus, no noise should be heard from the micro. Therefore, all recordings are in mono. In the downloads, there is a side signal, if someone prefers to listen to M / S stereo.

Along the Ruhr you can walk wonderfully from Kettwig to Mülheim. The whole time you have the highway bridge of the A52 in plain sight. As is often the case when recording, I noticed for the first time that you can hear traffic over the entire route. Shortly before the border with Mülheim there is a sewage treatment plant at the end of a small forest. Here I have captured a first impression, since there was a nice winter afternoon atmosphere. Of course, still with a highway in the background, because the Lewitt registers every little distant sound in a way I hadn’t heared before. Which is great but can turn into an extra task if you are not recording in a perfect enviroment.

From the sewage treatment plant, a small well leads into the Ruhr. I have captured the soothing rippling very close and a little further away. A nice feature is that when the signal clips. the Lewitt displays the overdrive and the recordist can then reduce the sensitivity. That worked wonderfully.

The closer I got to Kettwig on the way back, the more the noise of the weir overshadowed the noise of the highway:

Since the day was accompanied by a constant noise, I decided to do another session with the Lewitt. For this I visited the forest on the northern side of the Baldeneysee. My goal was to catch a Tawny Owl (Bird of the Year 2017), but in December it was probably a bit early, as the peak of the mating season of these owls is in February.

Regardless of that, however, I have captured wonderful moods on both days. And on the occasion I could see how well the Lewitt works in the cold. Many microphones cause problems when they go from warm to cold. Therefore, I usually put the micros in the trunk the day before the session, so they get used to the temperatures. Now I’ve dragged it straight from the warm studio into the snowy forest and yet there was no artifacts. At temperatures around freezing, the snow melted in the trees. Thousands of drops dripping onto the floor caused a unique crackling.

Of course, unfortunately, accompanied by rush hour traffic. At sunset the owl activity is highest so that’s why I was in the woods at around 5:30pm . Then, however, the workers all ride along the Heisinger Straße in long rows so that they can be heard everywhere.

The Green Capital Year is over now, but I have planned some great projects in Essen 2018, which means that there will still be recordings from the region, if not quite as regularly.

[German version]

Alle “The End (013)” Datein hier herunterladen (104 MB)

Die Aufnahmen für diesen Post sind noch im letzten Jahr entstanden. Da es der letzte Eintrag im Grünen Haupstadt Jahr ist, wollte ich gerne das Ende der Ruhr in Essen besuchen, an der Grenze zu Mülheim. Das Jahr hatte ich ja mit dem Anfang an der Grenze zu Bochum begonnen, da dachte ich es passt schön.

Als besonderes Goodie habe ich diesesmal die Aufnahmen mit dem Lewitt SCT540 Subzero gemacht. Das Mikrofon ist ganz neu auf dem Markt und der Österreichische Herrsteller, der mir netterweise ein Modell zur Verfügung gestellt hat, verspricht das leiseste Mikro produziert zu haben, mit einem Eigenrauschen, welches über dem gesamten Frequenzspektrum unter dem des menschlichen Ohrs liegt. Somit sollte kein Geräusch vom Mikro zu hören sein. Daher sind alle Aufnahmen auch in Mono, in den Downloads gibt es noch ein Side-Signal, falls jemand lieber M/S Stereo hören möchte.

An der Ruhr entlang kann man wunderbar von Kettwig aus nach Mülheim laufen. Die ganze Zeit über hat man die Autobahnbrücke der A52 im Blick. Wie so oft, wenn man aufnimmt, fiel mir erstmals auf, dass man auch über die gesamte Strecke den Verkehr hört. Kurz vor der Grenze zu Mülheim gibt es ein Klärwerk am Ende eines kleinen Waldes. Hier habe ich eine Aufnahme gemacht, da hier eine schöne Winternachmittags Atmosphäre war. Natürlich trotzdem mit Autobahn im Hintergrund, denn das Lewitt schnappt jedes noch so entfernte Geräusch wunderbar auf.

Vom Klärwerk führt ein kleiner Brunnen in die Ruhr. Das beruhigende Plätschern habe ich ganz nah und etwas weiter entfernt eingefangen. Das schöne ist, dass bei lauten nah Aufnahmen das Lewitt anzeigt, falls es mal übersteuert und mán dann die Sensitivität runter stellen kann. Das hat wunderbar funktioniert.

Je näher ich auf dem Rückweg an Kettwig ran kam, umso mehr überlagerte das Rauschen des Wehrs das Rauschen der Autobahn:

Da der Tag aber von einem Konstanten Rauschen begleitet war, beschloss ich eine weitere Session mit dem Lewitt zu machen. Dafür besuchte ich den Wald am nördlichen Baldeneysee. Mein Ziel war es einen Waldkauz Ruf einzufangen (Vogel des Jahres 2017), aber im Dezember war es wohl noch etwas früh, denn die Haupt-Balzzeit dieser Eulen ist im Februar.

Ungeachtet davon habe ich aber wunderbare Stimmungen an beiden Tagen eingefangen. Und bei der Gelegenheit konnte ich gleich mal sehen, wie gut das Lewitt bei Kälte funktioniert. Viele Mikrofone machen Probleme, wenn sie vom Warmen ins Kalte kommen. Daher lege ich normalerweise die Mikros schon am Tag vorher in den Kofferraum, so dass sie sich an die Temperaturen gewöhnen. Jetzt habe ich sie direkt aus dem warmen Studio in den verschneiten Wald geschleppt und trotzdem gab es kein Knacken.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schmolz der Schnee in den Bäumen. Viele tausend Tropfen die auf den Boden plumpsten verurschachten ein einzigartiges Knistern:

Natürlich leider begleitet vom Feierabendverkehr. Zum Sonnenuntergang ist die Eulenaktivität am höchsten deswegen war ich so um 17:30 im Wald. Dann fahren allerdings auch die Arbeiter alle die Heisinger Straße in langen Reihen lang, so dass sie überall zu hören sind.

Das Grüne Hauptstadt Jahr ist jetzt zwar vorbei, ich habe aber einige tolle Projekte in Essen 2018 geplant, das heißt hier werden weiterhin Aufnahmen aus der Region erscheinen, wenn vielleicht auch nicht mehr ganz so regelmäßig.

 

 

 

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