Herbst Cup (012)

[für die deutsche version runter scrollen]

Download all Herbst Cup files (92,51 MB)

I already knew the “Herbst Cup” of the “Kettwiger Rudergesellschaft” from my youth. This talent pool has repeatedly brought forward successful rowers and so it was also part of growing up in school here in the context of sports lessons, holiday courses etc.. The two-day event takes place every autumn with various competitions. It was known among us as youngsters for its big party in the rowboat hall on Saturday night. So I was looking forward to finally getting to know the sporty side of the “Herbst Cup” in connection with recordings for the blog.

I chose the 4000m on Sunday morning because I love Sundays for early morning recording. Especially in the city,  this day has a special mood with the lack of noise that is present the other days.

Unfortunately, the weather was not so good this Sunday and it was cold (which drove away the cheering crowd I wanted to record), rainy (which meant that I was only set up with a small microphone setup) and very windy. The latter led to the numerous autumnal trees lining the shore being very present on all recordings. A friend (Soundartist Peter Strickmann) told me that the poplar is probably the loudest tree, as far as the noise of the leaves, and that is unfortunately well represented around the banks of the river.

In addition to all these resistances of nature also man had something against my recording session. Because at the goal of the competition, where I wanted to start my recording, music was played early in the morning,, which penetrated terribly delayed from boxes all over the place.

So I went up the river about 500m first to catch a few oarsmen at work. But even here I had to realize that many boats (meanwhile?) playing music on their own small sound system on board, which is likely to motivate them to keep the clock over 4000m.

But finally there were  2 coxed fours as well as an rowing eight, whose sounds I can share, without the GEMA complainig.

I found it particularly fascinating that one perceives very clearly the sounds of the seats and the noises of the boat when the boats are more distant. But the immersion of the oars into the water really only got captured in the brief moment when the boat is right in front of the microphones.

Back at the finish I was fascinated by the noise of the oarsmen on the jetty, which was always crowded with rowers who either left the water or went into their boats to row to the start. The extra floating dock squeaked under the wet shoes, which were kept on until the last minute due to the cold, and the rudders whipped loudly onto the hollow sounding body. This mess was a wonderful concert in itself and it annoyed me that the tinny music from the speakers competed with it.

Nevertheless, I managed to take a few recordings in the short breaks between the music, which I have put together to a collage.

Although it was noon by now, there were hardly any spectators at the track. It was completely different in the marquee. Here athletes, team support and interested people met for a morning pint. It was barely any placce left and amazingly the organizer chose not to play any music here, where all the people were. So I could appreciate the mood in the tent undisturbed:

All in all, I was satisfied with my recordings that day. I have learned a lot again and next year I’ll probably try the (plastic-) duck hunting and record the short distances competition – I think there will be a huge acoustical difference.

[German version]

Alle Herbst Cup Datein runterladen (92,51 MB)

Den Herbst Cup der Kettwiger Rudergesellschaft kannte ich schon aus meiner Jugend. Die Kaderschmiede aus Kettwig hat immer wieder erfolgreiche Ruderer herrvorgebracht und so war es für uns auch Teil des Aufwachsens in der Schule hier im Rahmen des Sport-Unterrichts zu Rudern.Der zwei Tage dauernde Event in jedem Herbst mit diversen Wettkämpfen war unter uns als Jugendlichen vor allem wegen seiner großen Party in der Ruderboothalle am Samstag Abend bekannt. So habe ich mich schon drauf gefreut in Verbindung mit Aufnahmen für den Blog endlich auch mal die sportliche Seite des Herbst Cups kennen zu lernen.

Ich hatte mir die 4000m am Sonntag morgen ausgesucht, da ich Sonntage zum frühen Aufnehmen liebe. Besonders in der Stadt ist an diesem Tag eine besondere Stimmung mit viel Stille.

Leider war an diesem Sonntag das Wetter nicht so gut und es war kalt (was die jubelnde Menge vertrieb, die ich aufnehmen wollte), regnerisch (was dazu führte, dass ich nur mit einem kleinen Mikrofon Set-Up unterwegs war) und sehr windig. Letzeres führte dazu, dass man die zahlreichen herbstlichen Bäume die das Ufer säumen sehr präsent auf allen Aufnahmen hörte. Ein Freund (Soundartist Peter Strickmann) verriet mir, dass die Pappel wohl der lauteste Baum ist, was das Rauschen der Blätter angeht und die ist an Flussufern leider zahlreich zugegen.

Zu all diesen Wiederständen der Natur hatte auch noch der Mensch was gegen meine Aufnahme. Denn am Ziel des Wettbewerbs, wo ich meine Aufnahme starten wollte wurde schon früh morgens Musik abgespielt; und zwar über den gesamten Platz verteilt, die auch noch schrecklich verzögert aus Boxen an allen Ecken drang.

Also machte ich mich erstmal auf, ca. 500m den Fluss hinauf um ein paar Ruderer bei der Arbeit zu erwischen. Doch auch hier musste ich die Erkenntniss machen, dass viele Boote (inzwischen?) ihre eigene kleine Musikanlage dabei haben, die sie wohl motivieren soll über 4000m den Takt zu halten.

Endlich kamen aber auch 2 Vierer mit Steuerfrau & -mann sowie ein Achter, deren Aufnahmen ich getrost hier teilen kann, ohne dass die GEMA Einsprüche geltend macht.

Besonders faszinierend fand ich, dass man bei weiter entfernten Booten sehr deutlich die Sitze und die Geräusche des Boots wahrnimmt. Aber das Eintauchen der Ruder ins Wasser wirklich nur in dem kurzen Moment wahrnimmt, wenn das Boot direkt vor den Mikrofonen ist.

Zurück im Ziel war ich fasziniert von dem Gewusel der Ruderer am Steg, der stets voll besetzt war mit Ruderern die entweder das Wasser verließen oder sich in ihre Boote begaben um zum Start zu rudern. Der extra dafür angebrachte Schwimmsteg quietschte unter den nassen Schuhen, die auf Grund der Kälte bis zum letzten Moment anbehalten wurden und die Ruder schlugen lauthals auf den hohlen Klangkörper auf. Dieses durcheinander an sich war ein wunderbares Konzert und um so mehr ärgerte es mich, dass die blecherne Musik aus den Boxen damit konkurrierte.

Trotzdem ist es mir gelungen in den kurzen Pausen zwischen der Musik ein paar Aufnahmen zu machen, die ich zu einer Kollage zusammengefügt habe.

Obwohl es inzwischen Mittag war, waren leider kaum Zuschauer an der Strecke. Ganz anders war es im Festzelt. Hier trafen sich Sportler, Verantwortliche und Interessierte zum Frühshoppen. Es war kaum ein Pläötzchen frei und verwunderlicher Weise hat der Veranstalter hier, wo all die Menschen waren, keine Musik gespielt. So konnte ich ungestört die Stimmung im Zelt einfagen:

So war ich insgesamt doch noch ganz zufrieden mit meinen Aunfnahmen. Habe wieder viel gelernt und im nächsten Jahr werde ich wohl mal versuchen die (Plastik-)Enten Jagd und die kurzen Distanzen aufzunehmen – denke die werden sich akkustisch stark unterscheiden vom Gehörten.

 

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s